1914 - 2001
1933 Abitur mit Auszeichnung.
Studium an der Folkwang Hochschule für Bildende Kunst in Essen Werden.
Hier kommt sie in den Einfluss von Prof. Josef Urbach Hermann Schardt und Wilhelm Brandenberg, belegte die Klassen für Zeichnen (Porträt- und Aktzeichnen) und Aquarellieren. Es entstehen naturgetreue Abbildungen von Pflanze, Personen, Stillleben und Landschaften außerdem lernt sie die verschiedenen Techniken des Holzschnitts, Lithographie, und Kupfertiefdrucks kennen.
Nach dem Krieg lebt sie mit ihren Kindern in Kettwig an der Ruhr, später in Essen Bredeney.
Ihre Bilder gehen in alle Europäischen Länder
nach Übersee und in den Asiatischen Raum.
Es folgen Malreisen in die Schweiz und nach Italien und dann geht sie zu Prof. Oskar Kokoschka nach Salzburg in die `Schule des Sehens´ .
Dr. Erwin Krupp, Kunstkritiker, Düsseldorf schreibt wieder über sie:
„Hanni Blaum-Becker malt hier unter anderem Aquarelle mit breiten, rasch gesetzten Pinselstrichen, in hellen, sehr nuancierten Farben und bezieht dabei die Unterlage großflächig in die Komposition mit ein. Sie verzichtet oft völlig auf irgendeine Art von Vorzeichnung. In dieser Phase wird für sie die Autonomie der Farbe primär, die Natur sekundär. Farbe stellt sie dabei in den Dienst der Gesamtwirkung ihrer Werke.“
In Bildern und Texten der letzten Jahre ihres Schaffens gibt sie Hinweise auf die heute noch bedenkenswerten Märchen und Mythen.
„Das Schreckliche des Daseins kann nur bestanden werden, wenn wir uns ihm stellen,“ ist ihr Hinweis an uns.